Frühlingskonzert in Musikfabrik

Schüler überraschten auch mit Eigenkompositionen

Greifswald (OZ) Die Eleven der Schule für Popularmusik begrüßten auf musischem Wege den Frühling und ihr Publikum. In reizvollen Einzelbeiträgen standen Stücke für Klavier, Gitarre und Gesang im Mittelpunkt des Programmes, das sich als bunter Blumenstrauß von musikalischen Stilrichtungen darbot. Dennoch bildelte die klassische Musik den Hauptschwerpunkt der Veranstaltung. Anna Ganschow eröffnete tänzerisch mit einem lyrischen Walzer von Edward Grieg das Konzert. Im anschließenden Stück „Springtime“ für Gitarre murmelte durch das Spiel von Kathrin Wilheln sanft der Frühlingswind durch den Saal der Musikfabrik, während sacht Sonnenlicht durch die Fenster einströmte. Die Gedanken setzten zum Flug in endlose Weiten an, als Cathleen Glawe den Freiheitschor aus Guiseppe Verdis „Nabucco“ als eine Bearbeitung für Klavier präsentierte. Berührend anmutig begeisterte Anne Körner das Publikum mit dem Lied „Angel Eyes“ mit samtweich klarer Stimme. Florian Adolphi stellte auf der halbakustischen Gitarre seine Eigenkomposition „Franz und Ludmilla“ vor. Im darauf folgenden Beitrag hob Martin Weigel mit seiner Violine tschechische Klänge von Antonin Dvorák mit dem ersten Satz der Sonatine für Violine und Klavier in G-Dur an. Mike Hartmann begleitete ihn. Was ist der Frühling ohne die Liebe? Mit einem Arrangement für Klavier präsentierte Isabel Streisand das Liebesthema der Musik zum Film „Flashdance“. Einen feurigen Applaus erhielt Johannes Marbach für sein leichtfingriges rockiges Spiel auf der E-Gitarre, bevor abschließend Anne Körner und Florian Adolphi das Publikum mit „Lone Some Me“ verzauberten. Die Schülerfirma Media Tool des Wolgaster Rungegymnasiums begleitete medial den Tag mit Ton- und Videoaufnahmen.

U. ROSSNER

Ostseezeitung
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