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Mit der Meinung, eine
Zither wäre das passende Instrument um einem 6-jährigen die Tür
zu einer erfolgreichen Musikkarriere zu öffnen, haben Bernhard
Ullrichs Eltern enorme Weitsicht bewiesen.
Nach zehn Jahren, zwar ein paar Auszeichnungen im Regal, aber
ohne nennenswerte Karriere in Sicht entschied sich Bernhard
eigenständig zum Saxophon. Naja, vielleicht nicht ganz
eigenständig – es war natürlich ein Mädchen im Spiel (Ich steh
totaaaaaal auf Saxophon….). Das Mädchen hat ihn nie erhört, aber
jetzt kriegt er das Saxophon nicht mehr los. Nachdem er in
Stuttgart Jazz studiert hatte schaffte es Bernhard unter bis
heute nicht vollständig geklärten Umständen vom deutschen Staat
Unsummen zu erhalten, um sein Studium in New York fortzusetzen.
Es mehren sich allerdings die Stimmen derer, die der Überzeugung
sind, der Staat hätte Bernhard mit dem Geld aus Deutschland
weggelockt…
Bernhard lebte lange in
New York – und ist dort bereits zu Ruhm und Ehre gekommen (nicht
unbedingt als Saxophonist – er hält bis heute den
Rückwärtseiparkgeschwindigkeitsrekord für ganz New York)
Sein Name taucht auf
duzenden CD Produktionen auf, zudem heimste er etliche Preise
ein (z.B. Downbeat Award), sein Konterfei zieren tausende
Tourneeplakate.
Ike Turner, Dave’s True
Story, Dem Brooklyn Bums, Eskimo’s Ecstacy, Manchebo, Foreigner,
Brian Setzer, sind nur einige Namen, mit denen Bernhard’s
Saxophonspiel in Verbindung gebracht wird.
In New York hat er
außerdem versucht, sein Hobby, die Fliegerei, mit dem
Saxophonspielen zu kombinieren, was die dortige
Luftaufsichtsbehörde mit Argusaugen beobachtete.
Im Sommer 2008 hat sich
Bernhard - vom deutschen Staat bisher unbemerkt - in Berlin
niedergelassen und schleicht sich in die hiesige Musikszenen
ein.
Die Zither wurde zum
Designernachttisch umfunktioniert. |